Kanarienflügelsittich

Brotogeris chiriri

Avilumen-Redaktion ·

Kanarienflügelsittich
Foto: Dario Sanches · CC BY-SA 2.0

Der Gelbflügelsittich auch Kanarienflügelsittich ist eine Art der Neuweltpapageien. Die Art ist eng verwandt mit dem Weißflügelsittich und es war lange Zeit umstritten, ob es sich tatsächlich um eigenständige Arten handelt oder ob nicht der Gelbflügelsittich als Unterart des Weißflügelsittichs einzuordnen ist.

Der Gelbflügelsittich (Brotogeris chiriri) auch Kanarienflügelsittich ist eine Art der Neuweltpapageien. Die Art ist eng verwandt mit dem Weißflügelsittich und es war lange Zeit umstritten, ob es sich tatsächlich um eigenständige Arten handelt oder ob nicht der Gelbflügelsittich als Unterart des Weißflügelsittichs einzuordnen ist.

Der Gelbflügelsittich kommt ausschließlich in Südamerika vor und gilt nach Einschätzung der IUCN als nicht gefährdete Art.

Erscheinungsbild

Der Gelbflügelsittich erreicht eine Körperlänge von 22 Zentimetern. Wie für Schmalschnabelsittiche charakteristisch, ist das Gefieder überwiegend grün. Die großen Flügeldecken sind gelb, die Handdecken und die Handschwingen sind blaugrün. Der Schnabel ist bräunlich. Die dunklen Augen sind von einem weißlichen unbefiederten Augenring umschlossen.

Verbreitungsgebiet und Verhalten

Das Verbreitungsgebiet des Gelbflügelsittichs ist groß und erstreckt sich über 3,8 Millionen Quadratkilometer. Es erstreckt sich südlich des Mündungsgebietes des Amazonas von der Mitte Brasiliens bis in den Süden von Bolivien, nach Paraguay und in den Norden von Los Angeles.

Ähnlich wie beim Weißflügelsittich gibt es mehrere eingeführte Populationen in Nordamerika. Gelbflügelsittiche leben im Gebiet von Los Angeles, San Francisco und Miami und scheinen sich dort besser zu etablieren als der Weißflügelsittich. Ebenfalls eingeführt ist die Art im Stadtzentrum von Rio de Janeiro.

Zum Nahrungsspektrum des Gelbflügelsittichs zählen Sämereien und Früchte. Es sind Höhlenbrüter. Die Brutdauer beträgt etwa 26 Tage. Es brütet allein das Weibchen.

Unterarten

Es sind zwei Unterarten bekannt:

Brotogeris chiriri chiriri (Vieillot, 1818) kommt im nordöstlichen, zentralen und südöstlichen Brasilien, im nördlichen Bolivien, in Paraguay und dem nördlichen Argentinien vor.

Brotogeris chiriri behni Neumann, 1931 ist im zentralen und südlichen Bolivien verbreitet.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Die Erstbeschreibung des Gelbflügelsittichs erfolgte 1818 durch Louis Pierre Vieillot unter dem Namen Psittacus chiriri. Als Verbreitungsgebiet nannte er Paraguay basierend auf Maracaná del ala amarilla. 1825 führte Nicholas Aylward Vigors die für die Wissenschaft neue Gattung Brotogeris ein. Dieser Begriff leitet sich von dem altgriechischen Wort brotos βροτος für „Mensch“ und γηρυς gērys für „Stimme“ ab. Der Artname ist in der Guaraní-Sparche der Name des Gelbflügelsittichs. »Behni« ist Wilhelm Friedrich Georg Behn (1808–1878) gewidmet. Alfred Laubmann sah in seinem Werk Die Vögel von Paraguay die Art noch als Unterart des Weißflügelsittichs (Brotogeris versicolurus chiriri).

Haltung in menschlicher Obhut

Gelbflügelsittiche wurden das erste Mal 1868 nach Europa eingeführt. Für eine artgerechte Haltung ist eine mindestens paarweise Haltung in Volieren notwendig. Sie können gegenüber anderen Vögeln sehr aggressiv sein und eignen sich daher nicht für eine Gesellschaftshaltung.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Brotogeris chiriri
Karte von Cephas · CC BY-SA 4.0

Taxonomie

Gattung
Brotogeris
Schutzstatus
Nicht gefährdet

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Illustrationen nach dem Foto von Dario Sanches (CC BY-SA 2.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Brotogeris chiriri, im Deutschen Kanarienflügelsittich genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich)?
Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich) kommt in folgenden Regionen vor: Brasilien und Südamerika.
Zu welcher Familie gehört Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich)?
Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich) gehört zur Familie Psittacidae in der Ordnung Psittaciformes.
Welche Farbe hat Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich)?
Das Gefieder von Brotogeris chiriri (Kanarienflügelsittich) vereint folgende Farben: Grün und Gelb.

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