Langschwanz-Höschenkolibri

Eriocnemis luciani

Avilumen-Redaktion ·

Langschwanz-Höschenkolibri
Foto: Michael Woodruff from Spokane, Washington, USA · CC BY-SA 2.0

Der Langschwanz-Höschenkolibri, auch als Blaustirn-Schneehöschen oder Saphirbauch-Wollhöschen bezeichnet, ist eine Kolibriart aus der Gattung der Höschenkolibris. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingeschätzt.

Der Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani), auch als Blaustirn-Schneehöschen oder Saphirbauch-Wollhöschen bezeichnet, ist eine Kolibriart aus der Gattung der Höschenkolibris. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ (least concern) eingeschätzt.

Beschreibung

Der Langschwanz-Höschenkolibri erreicht eine Länge von 11,4 Zentimetern. Der gerade Schnabel ist 20 mm lang. Das Gefieder ist fast vollständig dunkel strahlendgrün, aber mehr glitzernd und goldgrün an der Unterseite. Die Stirn ist glänzendblau. Die Unterschwanzdecken sind glänzend violett. Die Federhöschen sind weiß. Der 56 mm lange gegabelte Schwanz ist blauschwarz.

Verbreitung

Der Langschwanz-Höschenkolibri kommt in Venezuela, im südlichen Kolumbien, in Ecuador und im nordwestlichen Peru vor.

Lebensraum und Lebensweise

Der Langschwanz-Höschenkolibri bewohnt offene steppenähnliche Grashänge in Höhenlagen zwischen 2800 und 4800 m. Er ernährt sich vom Nektar kleiner Blüten.

Unterarten

Bisher sind vier Unterarten anerkannt:

Eriocnemis luciani meridae Schuchmann, Weller & Heynen, 2001 – Das Verbreitungsgebiet dieser Subspezies ist auf den Bundesstaat Mérida im Nordwesten Venezuelas beschränkt.

Eriocnemis luciani luciani (Bourcier, 1847) – Die Nominatform kommt im Südwesten Kolumbiens und dem Norden Ecuadors vor.

Eriocnemis luciani baptistae Schuchmann, Weller & Heynen, 2001 – Diese Unterart ist im zentralen und südlichen Teil Ecuadors verbreitet.

Eriocnemis luciani catharina Salvin, 1897 – Diese Subspezies ist im Norden Perus präsent.

Eriocnemis luciani sapphiropygia Taczanowski, 1874 – Diese Unterart kommt im zentralen und südlichen Peru vor.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Jules Bourcier beschrieb den Langschwanz-Höschenkolibri unter dem Namen Trochilus luciani. Das Typusexemplar wurde von Adolphe Delattre (1805–1854) im Municipio Guaca im Departamento de Santander gesammelt. Später wurde die Art der Gattung Eriocnemis zugeordnet. Dieser Name leitet sich von den griechischen Wörtern ἔριον érion für „Wolle“ und κνημίς knēmī́s für „Manschette, Beinschiene“ ab. Das Artepitheton luciani wurde dem französischen Entomologen Jean Baptiste Lucien Buquet (1807–1889) gewidmet. Baptistae wurde zu Ehren des kurz zuvor verstorbenen Ornithologen Luis F. Baptista (1941–2000) vergeben. Meridae steht für das Verbreitungsgebiet der Unterart, den venezolanischen Bundesstaat Mérida. Sapphiropygia setzt sich aus den griechischen Wörtern σάπφειρος sáppheiros für „Saphir, Lapislazuli“ und -πυγος; πυγή -pygos; pygē für „-steißig; Bürzel, Steiß“ zusammen. Welcher Frau Salvin catharina widmete, ist aus seiner Beschreibung nicht ersichtlich, doch könnte es sein, dass er den Namen Catherine Edith Godman (1896–1982), der Tochter seines Freundes Frederick DuCane Godman widmete.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Eriocnemis luciani
Karte von Cephas · CC BY-SA 3.0

Taxonomie

Gattung
Eriocnemis
Schutzstatus
Nicht gefährdet

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Aquarell
  • Illustration im Stil Historische Tafel: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Tusche
  • Illustration im Stil Öl: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Öl
  • Illustration im Stil Realistisch: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Realistisch
  • Illustration im Stil Buntstift: Langschwanz-Höschenkolibri (Eriocnemis luciani)
    Buntstift

Illustrationen nach dem Foto von Michael Woodruff from Spokane, Washington, USA (CC BY-SA 2.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Eriocnemis luciani, im Deutschen Langschwanz-Höschenkolibri genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri)?
Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri) kommt in folgenden Regionen vor: Südamerika.
Zu welcher Familie gehört Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri)?
Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri) gehört zur Familie Trochilidae in der Ordnung Apodiformes.
Welche Farbe hat Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri)?
Das Gefieder von Eriocnemis luciani (Langschwanz-Höschenkolibri) vereint folgende Farben: Grün.

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