Scherenschwanznymphe

Hylonympha macrocerca

Avilumen-Redaktion ·

Scherenschwanznymphe
Foto: John Gould / William Matthew Hart · Public domain

Die Scherenschwanznymphe oder Waldnymphe, manchmal auch Grünbrustnymphe genannt, ist ein Vogel aus der Familie der Kolibris (Trochilidae) und die einzige Art der somit monotypischen Gattung Hylonympha. Die Art hat ein Verbreitungsgebiet, das nur etwa 470 Quadratkilometer in dem südamerikanischen Land Venezuela umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als „stark gefährdet“ (endangered) eingestuft.

Die Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca) oder Waldnymphe, manchmal auch Grünbrustnymphe genannt, ist ein Vogel aus der Familie der Kolibris (Trochilidae) und die einzige Art der somit monotypischen Gattung Hylonympha. Die Art hat ein Verbreitungsgebiet, das nur etwa 470 Quadratkilometer in dem südamerikanischen Land Venezuela umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als „stark gefährdet“ (endangered) eingestuft.

Merkmale

Die männliche Scherenschwanznymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 19 Zentimetern, während das Weibchen nur etwa 11,5 Zentimeter lang wird. Der Scheitel und mittlere Teil der Krone des Männchens ist violett. Der Rest der Krone ist schwarz. Die Oberseite schimmert dunkel grün. Die Kehle und die Unterseite glänzen smaragdgrün und werden am Bauch schwarz. An den seitlichen Flanken prangen grüne Flecken. Der sehr lange gegabelte Schwanz ist schwarzviolett. Die äußeren Steuerfedern sind sehr viel länger als die restlichen Schwanzfedern. Das Weibchen hat eine dunkelgrün glänzendes Oberseite. Die Unterseite ist weiß mit grünen Sprenkeln. Die Brust ist ausschließlich weiß. Der Bauch sowie der untere Teil der Flügel sind kastanienfarben. Der Schwanz fällt wesentlich kürzer als beim Männchen aus. Die inneren grünen Schwanzfedern weisen distal stahlblaue Spuren auf. Die Außenfedern sind zimtfarben mit subterminalen dunklen Abschnitten und schmutzig-weißen Flecken.

Habitat

Das Habitat der Scherenschwanznymphe befindet sich in subtropischer Zone. Sie bewegt sich an Waldrändern sowie Lichtungen des Nebelwalds in Höhen zwischen 900 und 1200 Metern. Der Kolibri ist endemisch auf der Paria-Halbinsel.

Verhalten

Die Scherenschwanznymphe ernährt sich im Primärwald vorzugsweise vom Nektar der Bromeliengewächse sowie von den dort lebenden Insekten. Im Sekundärwald sieht man sie auch an Helikonien (insbesondere Heliconia aurea) sowie an Costus.

Unterarten

Bisher sind keine Unterarten bekannt. Die Art gilt daher als monotypisch.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Schon John Gould verwendete das heutige Protonym Hylonympha macrocerca. Das Typusexemplar erhielt er von Henry Whitely (1844–1893), der sagte, dass er dieses mit einer Sammlung anderer Bälge aus Brasilien bekommen hätte.

Der Begriff Hylonympha leitet sich aus den griechischen Wörtern ὕλη hýlē für »Wald« und νύμφη nýmphē für „Nymphe, junge Schönheit“ ab. Das Artepitheton macrocerca ist ein griechisches Wortgebilde aus μακρός makrós für „groß, lang“ und κέρκος kérkos für „Schwanz“.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Hylonympha macrocerca
Karte von Cephas · CC BY-SA 3.0

Taxonomie

Gattung
Hylonympha
Schutzstatus
Stark gefährdet

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
    Aquarell
  • Illustration im Stil Historische Tafel: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
    Tusche
  • Illustration im Stil Öl: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
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  • Illustration im Stil Realistisch: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
    Realistisch
  • Illustration im Stil Buntstift: Scherenschwanznymphe (Hylonympha macrocerca)
    Buntstift

Illustrationen nach dem Foto von John Gould / William Matthew Hart (Public domain), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Hylonympha macrocerca, im Deutschen Scherenschwanznymphe genannt, in der Kategorie „Stark gefährdet“. „Stark gefährdet“ bedeutet ein sehr hohes Risiko, in freier Wildbahn zu verschwinden.
Wo lebt Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe)?
Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe) kommt in folgenden Regionen vor: Südamerika.
Zu welcher Familie gehört Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe)?
Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe) gehört zur Familie Trochilidae in der Ordnung Apodiformes.
Welche Farbe hat Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe)?
Das Gefieder von Hylonympha macrocerca (Scherenschwanznymphe) vereint folgende Farben: Grün und Blau.

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