Rotkehlnymphe

Lampornis amethystinus

Rotkehlnymphe
Foto: John Gerrard Keulemans · Public domain

Die Rotkehlnymphe oder Amethystkehlnymphe ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae).

Die Rotkehlnymphe oder Amethystkehlnymphe (Lampornis amethystinus) ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae).

Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, das die mittelamerikanischen Länder Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ (least concern) eingeschätzt.

Merkmale

Die Rotkehlnymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 11,5 bis 12,5 Zentimetern. Der 15 Millimeter lange Schnabel ist leicht gebogen. Ein weißer Streifen über dem Auge steht im starken Kontrast zum dunkelgrünen Oberkopf und den dunklen Ohrbereichen. Die Kehle des Männchens glänzt pinkfarben. Nacken und Mantel sind dunkelgrün gefärbt, mit einem Übergang ins Bronzefarbene am Bürzel. Die nach außen gerichteten Oberschwanzdecken sind schwarz, die Unterseite ist dunkelgrau mit einem ausgewaschenen, stumpfen Grün. Die Unterschwanzdecken sind von einem hellen Gelbbraun umrandet. Der Schwanz selbst ist schwarzblau, wobei die äußeren Steuerfedern blassgrau gepunktet sind. Das Weibchen ist sehr ähnlich in der Färbung, hat aber eine helle, zimtfarbene Kehle. Die Unterseite ist eher eintönig grau.

Verbreitung und Lebensraum

Die Rotkehlnymphe lebt in feuchten bis halbfeuchten immergrünen Kiefernwäldern sowie an deren Waldrändern. Sein Futter bezieht sie unterhalb der mittleren Stratifikationsschicht. Oft sieht man sie an Flussufern. Meist bewegt sie sich in Höhen über 1500 Metern.

Unterarten

Bisher sind fünf Unterarten bekannt, die sich vor allem durch ihre Färbung und Verbreitungsgebiet unterscheiden. Es handelt sich hierbei um:

Lampornis amethystinus amethystinus Swainson, 1827 – Die Nominatform kommt in West-, Zentral- und Ostmexiko vor, speziell im südlichen Teil des Bundesstaates Nayarit, im südlichen Teil von Nuevo León und südlichen Tamaulipas über Veracruz und den Osten Oaxacas.

Lampornis amethystinus margaritae (Salvin & Godman, 1889) – ist im Südwesten Mexikos in den Bundesstaaten Michoacán, Guerreround und im Westen Oaxacas präsent.

Lampornis amethystinus circumventris (Phillips, AR, 1966) – kommt im Süden Mexikos bei San Gabriel Mixtepec im Südwesten Oaxacas vor.

Lampornis amethystinus salvini (Ridgway, 1908) – findet man in den Hochlagen Mexikos im Bundesstaat Chiapas und in Guatemala bis El Salvador.

Lampornis amethystinus nobilis Griscom, 1932 – ist in den Hochebenen Honduras beheimatet.

Das Taxon Lampornis amethystinus brevirostris Ridgway, 1908 wird im Allgemeinen als Synonym zu L. a. margaritae betrachtet.

Des Weiteren wird in Fachkreisen diskutiert, ob L. a. margaritae aufgrund der farblich deutlich unterschiedlichen amethystfarbenen Kehle nicht eine eigene Art ist. Hier sind wohl erst weitere DNA-Analysen erforderlich. Sollte sich L. a. margaritae als eigene Art herausstellen, so würden wohl alle Unterarten südlich des Vorkommens von L. a. margaritae als Unterarten von Lampornis margaritae klassifiziert werden.

Etymologie und Forschungsgeschichte

William Swainson hatte das Typusexemplar von William Bullock und seinem Sohn von ihrer Mexiko Reise erhalten. Schon bei der Erstbeschreibung verwendete er das Protonym Lampornis amethystinus.

Der Name Lampornis leitet sich von den griechischen Wörtern λαμπάς lampás für „Fackel, Leuchte“ und ὄρνις órnis für „Vogel“ ab. Der Artname amethystinus ist lateinischen Ursprungs und bedeutet „amethystfarben“.

Das margaritae in der Unterart wurde zu Ehren der Frau von Herbert Huntington Smith vergebenː Amelia (Daisy) Woolworth Smith (1858-), eine Naturforscherin und Taxidermistin. Der Name der Unterart salvini ist Osbert Salvin gewidmet, der das Typusexemplar dem American Museum of Natural History zur Verfügung gestellt hatte. Das lateinische Wort nobilis steht für „edel, berühmt, renommiert“. Das lateinische Wortgebilde circumventris setzt sich zusammen aus circum für „rundum, ungefähr“ und venter, ventris für „Bauch“.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Lampornis amethystinus
Karte von Cephas · CC BY-SA 3.0

Taxonomie

Gattung
Lampornis
Schutzstatus
Nicht gefährdet

Ruf anhören

Noch keine Aufnahme

Die Illustrationen im Paket

Rotkehlnymphe, Aquarell
Aquarell
Rotkehlnymphe, Historische Tafel
Historische Tafel
Rotkehlnymphe, Tusche
Tusche
Rotkehlnymphe, Öl
Öl
Rotkehlnymphe, Realistisch
Realistisch
Rotkehlnymphe, Buntstift
Buntstift

Vorschau mit Wasserzeichen. Das Paket enthält alle 6 Illustrationen in hoher Auflösung, ohne Wasserzeichen.

Digitale Editionen

HD-Digitalkunstpaket — Rotkehlnymphe

Digitaler Download: 12 hochauflösende Illustrationen des Rotkehlnymphe (Lampornis amethystinus), druckfertig. Es handelt sich um eine Datei; es ist kein Tier und kein physisches Produkt enthalten.

1,99 $

KI-Avatar — Rotkehlnymphe

Erzeugen Sie einen Avatar, der Ihr Gesicht mit dem Rotkehlnymphe (Lampornis amethystinus) verschmilzt. Digitale Lieferung in 8K, ohne Wasserzeichen. Digitales Produkt; es werden keine Tiere verkauft oder vermittelt.

4,99 $

Sofortiger Download. Es werden keine lebenden Vögel verkauft.

Häufige Fragen

Ist Lampornis amethystinus (Rotkehlnymphe) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Lampornis amethystinus, im Deutschen Rotkehlnymphe genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Zu welcher Familie gehört Lampornis amethystinus (Rotkehlnymphe)?
Lampornis amethystinus (Rotkehlnymphe) gehört zur Familie Trochilidae in der Ordnung Apodiformes.
Welche Farbe hat Lampornis amethystinus (Rotkehlnymphe)?
Das Gefieder von Lampornis amethystinus (Rotkehlnymphe) vereint folgende Farben: Violett und Grün.

Mehr aus derselben Familie