Weißkehlspint

Merops albicollis

Weißkehlspint
Foto: René Mayorga from Accra, Ghana · CC BY-SA 2.0

Der Weißkehlspint ist ein Vogel aus der Familie der Bienenfresser (Meropidae).

Der Weißkehlspint (Merops albicollis) ist ein Vogel aus der Familie der Bienenfresser (Meropidae).

Er kommt in Subsahara-Afrika und im Südwesten der Arabischen Halbinsel vor. Er brütet von Mauretanien und Senegal bis Eritrea, Saudi-Arabien und Yemen und Kenia und überwintert in Westafrika und im Kongobecken bis Uganda.

Das Verbreitungsgebiet umfasst Halbwüste, Sandflächen, Wadis, trockenes Dornengestrüpp, im Winter große Lichtungen und Savanne, Farmland und große Gärten sowie Mangroven bis 2000 m Höhe.

Die Art ist ein intra-afrikanischer Langstreckenzieher, der in lärmigen Schwärmen tagsüber zieht. Sie taucht Ende Oktober, Anfang Juni in Sierra Leone auf.

Das Artepitheton kommt von lateinisch albus ‚weiß‘ und lateinisch collum ‚Nacken‘.

Beschreibung

Der Weißkehlspint ist 20–23 cm groß und wiegt zwischen 20 und 32 g. Ein schlanker Bienenfresser mit auffallender schwarz-weißer Kopfzeichnung: Schwarzer Scheitel und schwarze Maske, weißes Gesicht schon beim Jungvogel, hinzu kommt ein schwarzes Brustband. Die Haube kann aufgestellt werden. Der Nacken ist braungelb. Rücken und Flügeldecken sind blaugrün, Rumpf und Schwanz sind bläulich-schwarz. Die Handschwingen sind großteils ockerfarben mit breiten schwarzen Binden. Die Unterseite ist sehr blassgrün bis weiß. Die Iris matt karminrot bis hellrot. Beim Weibchen sind die zentralen Schwanzfedern kürzer (bis 8 cm), außerdem ist der schwarze Halsfleck und die Maske schmaler und weniger ausgeprägt. Jungvögel sind mehr olivfarben, an der Brust olivgrün, die zentralen Schwanzfedern sind kaum verlängert, auch sind Kinn und Kehle blassgelb.

Stimme

Der Ruf des Männchens wird als wiederholtes „prrr-weee....prrr-weee…“ beschrieben, meist von mehreren Individuen zu einem Chor.

Die Art ist monotypisch.

Lebensweise

Die Nahrung besteht großteils aus Ameisen, Honigbienen, anderen Hautflüglern, Käfern, Libellen und Schmetterlingen, gelegentlich auch kleine Echsen.

Die Brutzeit liegt zwischen Juni und August am Sahararand, zwischen März und Mai in Kenia. Gebrütet wird einzeln oder in kleinen Kolonien in 1 – 2 m langen Röhren in sandigem Boden. Bruthelfer kommen regelmäßig vor. Dies ist die einzige Bienenfresserart, die Balzflüge zeigt. Das Gelege besteht aus meist 5–6 Eiern.

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Taxonomie

Familie
Meropidae
Gattung
Merops
Schutzstatus
Nicht gefährdet

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Die Illustrationen im Paket

Weißkehlspint, Aquarell
Aquarell
Weißkehlspint, Historische Tafel
Historische Tafel
Weißkehlspint, Tusche
Tusche
Weißkehlspint, Öl
Öl
Weißkehlspint, Realistisch
Realistisch
Weißkehlspint, Buntstift
Buntstift

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Häufige Fragen

Ist Merops albicollis (Weißkehlspint) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Merops albicollis, im Deutschen Weißkehlspint genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Merops albicollis (Weißkehlspint)?
Merops albicollis (Weißkehlspint) kommt in folgenden Regionen vor: Afrika und Burkina Faso.
Zu welcher Familie gehört Merops albicollis (Weißkehlspint)?
Merops albicollis (Weißkehlspint) gehört zur Familie Meropidae in der Ordnung Coraciiformes.
Welche Farbe hat Merops albicollis (Weißkehlspint)?
Das Gefieder von Merops albicollis (Weißkehlspint) vereint folgende Farben: Grün und Gelb.

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