Grünsittich
Psittacara holochlorus

Der Grünsittich, Syn. Conurus holochlorus, ist eine Papageienart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) aus der Gattung Psittacara.
Der Grünsittich (Psittacara holochlorus), Syn. Conurus holochlorus, ist eine Papageienart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) aus der Gattung Psittacara.
Der Vogel kommt in Mexiko und in Texas im Süden im Rio Grande Valley vor.
Die Art wurde früher in die Gattung Aratinga gestellt, aufgrund molekulargenetischer Studien ab dem Jahre 2013 der Gattung Psittacara zugeordnet.
Der Lebensraum umfasst Galeriewald, Mischwald, Lichtungen, Waldränder und buschige Flächen meist von 500 bis 2000 m Höhe.
Der Artzusatz kommt von altgriechisch ὅλος hólos, deutsch ‚ganz‘ und altgriechisch χλωρός chlōrós, deutsch ‚grün, hellgrün‘.
Merkmale
Die Art ist 28–31 cm groß und wiegt etwa 232 g, ein kleiner Sittich, fast durchgängig grün mit blassem Schnabel und langem, spitzen Schwanz. Die Brustfedern sind etwas gelblich, die Unterseite ist blasser und gelblichgrün. Manche Individuen haben einige rote Federn an Kopf oder Nacken. Der Augenring ist blass beigefarben. Die Unterseite des Schwanzes und der Flugschwingen ist olivfarben, die Flügelunterdecken sind matt gelblichgrün. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.
Die Iris ist orangerot, der hakenförmige Schnabel ist hornfarben, die Beine sind bräunlich.
Jungvögel haben braune Iris.
Der Mexikosittich (Psittacara strenuus) wird nicht mehr als Unterart des Grünsittichs angesehen. Allerdings ist es praktisch unmöglich, die beiden Arten in der Natur auseinander zuhalten.
Der Jamaikasittich (Eupsittula nana) ist kleiner mit einem schmalen weißen Fleck um das Auge, mit olivfarbener bis gelber Brust und Blau an den äußeren Flugfedern.
Geografische Variation
Es werden folgende Unterarten anerkannt:
P. h. brewsteri (Nelson, 1928) – Nordwestmexiko (Sonora, Sinaloa und Chihuahua), am Kopf leicht bläulich, insgesamt dunkler
P. h. holochlorus (P. L. Sclater, 1859), Nominatform – Osten und Süden Mexikos
P. h. rubritorquis (P. L. Sclater, 1887) – Ost-Guatemala über Honduras bis Nordnicaragua, kleiner, Kehle und Nacken rot, an Wangen und Nackenseiten variable rote Flecken
Die Unterart P. h. rubritorquis war zeitweise als eigenständig abgespalten und als Rotkehlsittich (Psittacara rubritorquis) bezeichnet worden, aufgrund geringer molekulargenetischer Unterschiede, uneindeutiger Differenzierbarkeit hinsichtlich Größe und Form des roten Kehlfleckes, sowie fehlender Unterschiede der Lautäußerungen wieder zusammengelegt worden als Unterart.
Der Socorrosittich (Psittacara brevipes) wurde früher als weitere Unterart (Psittacara holochlorus brevipes) angesehen, so noch HBW und BirdLife International (2024).
Es wurden Hybride zwischen dem Grünsittich und dem Mexikosittich (Psittacara strenuus) Psittacara holochlorus x strenuus sowie zwischen dem Grünsittich und dem Veraguasittich (Psittacara finschi) nachgewiesen.
Stimme
Die Lautäußerungen werden als scharfe quäkende Laute und laute harsche Rufe beschrieben, als schrill lärmiges Geschrei, hoch und durchdringen. Im Fluge ist ein hohes „screek...screek“ zui hören.
Lebensweise
Die Art ist ein Standvogel, allerdings kommt es je nach Nahrungsangebot zu örtlichen Wanderungen.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Pflanzensamen, Früchten wie Myrica mexicana, Ehretia anacua, Glattblättriger Zürgelbaum (Celtis laevigata) oder Zedrachbaum (Melia azedarach) und Mais.
Die Brutzeit liegt im August in Guatemala, zwischen Januar und April in Mexiko, auch zwischen Juni und September in El Salvador und zwischen Juni und August in Ostmexiko.
Das Nest wird in einer Baumhöhle (häufig vom Goldstirnspecht (Melanerpes aurifrons) gezimmert und verlassen), einem Termitenbau oder in Felsspalten und Höhlen angelegt. Das Gelege besteht als 4 elliptischen weißen Eiern, die über 23 Tage ausgebrütet werden.
Fledermausfalken (Falco rufigularis) und Wanderfalken (Falco peregrinus) wurden beim Erbeuten von Grünsittichen beobachtet.
Gefährdungssituation
Der Bestand gilt als „nicht gefährdet“ (Least Concern).
Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0
Gefiederfarben
Verbreitung

Taxonomie
- Ordnung
- Psittaciformes
- Familie
- Psittacidae
- Gattung
- Psittacara
- Schutzstatus
- Nicht gefährdet
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Häufige Fragen
- Ist Psittacara holochlorus (Grünsittich) vom Aussterben bedroht?
- Die Rote Liste der IUCN führt Psittacara holochlorus, im Deutschen Grünsittich genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
- Zu welcher Familie gehört Psittacara holochlorus (Grünsittich)?
- Psittacara holochlorus (Grünsittich) gehört zur Familie Psittacidae in der Ordnung Psittaciformes.
- Welche Farbe hat Psittacara holochlorus (Grünsittich)?
- Das Gefieder von Psittacara holochlorus (Grünsittich) vereint folgende Farben: Grün.
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