Goldtukan

Pteroglossus bailloni

Goldtukan
Foto: Sybdebruin · CC BY-SA 4.0

Der Goldtukan ist ein in Südamerika beheimateter Spechtvogel aus der Familie der Tukane. Er gehört der Gattung der Schwarzarassaris an und wurde erstmals 1819 von Louis Pierre Vieillot beschrieben.

Der Goldtukan (Pteroglossus bailloni) ist ein in Südamerika beheimateter Spechtvogel aus der Familie der Tukane. Er gehört der Gattung der Schwarzarassaris an und wurde erstmals 1819 von Louis Pierre Vieillot beschrieben.

Merkmale

Der Goldtukan ist ein mittelgroßer Vogel mit dem typischen großen Tukanschnabel. Das Gefieder ist von oliv und gelblicher Farbe. An der Basis ist der grünlich-gelbe Schnabel kastanienrot. Die unbefiederte Haut um die Augen ist rosaorange.

Verbreitung und Lebensraum

Der Goldtukan ist im Osten Paraguays, in der argentinischen Region Misiones und im Südosten Brasiliens zu finden, wo er in Feucht- und Regenwäldern heimisch ist.

Lebensweise

Goldtukane ernähren sich hauptsächlich von Früchten.

Gefährdung

Nach Angaben der IUCN ist der Bestand „near threatened“, was eine noch nicht akute Bedrohung bedeutet. Die Zerstörung des tropischen Lebensraums stellt derzeit die größte Gefahr dar.

Systematik

Über die Gattungszugehörigkeit des Goldtukans herrschte seit seiner Entdeckung oft Uneinigkeit. Ursprünglich wurde er als Ramphastos bailloni geführt, in den 1930er und 1940er Jahren war eine Einordnung in die Gattung Andigena (Blautukane) angedacht. Später galt er lange Zeit als eigene Gattung mit nur einer Art, mit dem wissenschaftlichen Namen Baillonius bailloni. Im Jahr 2004 wurde auf Grundlage der Untersuchung des Genoms der Tiere ein Vergleich mit anderen Tukanen vorgenommen, der eine Einordnung als Pteroglossus zum Ergebnis hatte.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Die Erstbeschreibung des Goldtukans erfolgte 1819 durch Louis Pierre Vieillot unter dem wissenschaftlichen Namen Ramphastos Bailloni. Vieillot bezog sich bei seiner Beschreibung auf François Levaillants L'Aracari baillon. 1811 führte Johann Karl Wilhelm Illiger die für die Wissenschaft neue Gattung Pteroglossus ein. Dieser Begriff leitet sich von πτερον pteron für Feder und γλωσσα glōssa für Zunge ab. Bailloni ist Jean François Emmanuel Baillon (1742–1801) gewidmet. Alfred Laubmann sah die Art in seinem Werk Die Vögel von Paraguay noch in der Gattung Andigena Gould, 1851. Für Paraguay sah er nur einen Nachweis durch Arnaldo de Winkelried Bertoni aus dem Jahre 1917 bei Puerto Bertoni.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Pteroglossus bailloni
Karte von Cephas · CC BY-SA 4.0

Taxonomie

Ordnung
Piciformes
Gattung
Pteroglossus

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Die Illustrationen im Paket

Goldtukan, Aquarell
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Goldtukan, Historische Tafel
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Goldtukan, Tusche
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Goldtukan, Öl
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Goldtukan, Realistisch
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Goldtukan, Buntstift
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Häufige Fragen

Ist Pteroglossus bailloni (Goldtukan) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Pteroglossus bailloni, im Deutschen Goldtukan genannt, in der Kategorie „Potenziell gefährdet“. „Potenziell gefährdet“ bedeutet, dass die Art noch nicht gefährdet ist, es aber bald sein könnte.
Wo lebt Pteroglossus bailloni (Goldtukan)?
Pteroglossus bailloni (Goldtukan) kommt in folgenden Regionen vor: Brasilien und Südamerika.
Zu welcher Familie gehört Pteroglossus bailloni (Goldtukan)?
Pteroglossus bailloni (Goldtukan) gehört zur Familie Ramphastidae in der Ordnung Piciformes.
Welche Farbe hat Pteroglossus bailloni (Goldtukan)?
Das Gefieder von Pteroglossus bailloni (Goldtukan) vereint folgende Farben: Grün und Gelb.

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