Devillesittich
Pyrrhura devillei
Avilumen-Redaktion ·

Der Devillesittich ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentliche Papageien (Psittacidae), die im nördlichen Paraguay und südwestlichen Brasilien vorkommt. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet eingeschätzt. Die Art gilt als monotypisch.
Der Devillesittich (Pyrrhura devillei, Syn.: Conurus devillei) ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentliche Papageien (Psittacidae), die im nördlichen Paraguay und südwestlichen Brasilien vorkommt. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt. Die Art gilt als monotypisch.
Merkmale
Der Devillesittich erreicht eine Körperlänge von etwa 26,0 cm. Im Allgemeinen ist das Gefieder grün. Das Band auf dem vorderen Oberkopf ist rotbraun, der Zügel schwarz und die Ohrdecken rotbraun. Der Oberkopf ist braun. Das Kinn bis zu den Seiten des Halses und die Brust sind gelblich grün mit braunem Rand, dass dem ganzen ein schuppiges Antlitz verleiht. Der Bauch ist kastanienbraun. Die Handschwingen haben blaue Elemente. Der Flügelbogen an den Schultern, der Armflügelvorderrand und die kleineren Unterflügeldecken sind rot. Der Schwanz ist olivegrün und im hinteren Drittel kastanienbraun. Die Unterseite wirkt dunkler rotbraun als beim konspezifischen Braunohrsittich.
Lautäußerungen
Der häufigste Ruf des Devillesittichs ist eine Reihe von eher hohen, schrillen Tönen, die beispielsweise wie krri, krri, krri, sowohl im Flug als auch im Sitzen, klingt. Im Sitzen hört man auch gedämpftere krr- oder krrre-Töne. Im Flug rufen die Individuen einer Gruppe häufig und gleichzeitig durcheinander und erzeugen ein lautes, raues und durchdringendes Geschrei. Im Sitzen können die Vögel jedoch über längere Zeiträume hinweg still sein.
Fortpflanzung
Über die Brutbiologie des Devillesittich ist nichts bekannt. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf.
Verhalten und Ernährung
Zur Nahrung des Devillesittichs gehören Früchte, Samen und Nüsse. Einmal wurde er bei der Nahrungsaufnahme an zu der zu den Wolfsmilchgewächsen gehörenden Art Sapium haematospermum beobachtet. Außerdem wurde beobachtet wie er an Blättern der zu Bromelia gehörenden Art Bromelia balansae knabberte, um offenbar an Wasser zu gelangen.
Verbreitung und Lebensraum
Der Devillesittich bevorzugt Laub- und Galeriewälder im Pantanal und Chaco. Doch erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis in die angrenzende Busch- und Savannengebiete. Somit besetzt er offenbar Ökotone.
Etymologie und Forschungsgeschichte
Die Erstbeschreibung des Devillesittichs erfolgte 1854 durch François Victor Masséna und Charles de Souancé unter dem wissenschaftlichen Namen Conurus Devillei. Als Verbreitungsgebiet gaben sie Bolivien an. 1856 führte Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte die für die Wissenschaft neue Gattung Pyrrhura ein. Dieser Name leitet sich von πυρρος, πυρ, πυρος pyrrhos, pyr, pyros, deutsch ‚rot, Feuer‘ und ουρα oura, deutsch ‚Schwanz‘ ab. Der Artname devillei ist Émile Deville gewidmet.
Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0
Wo er lebt
Verbreitung

Taxonomie
- Ordnung
- Psittaciformes
- Familie
- Psittacidae
- Gattung
- Pyrrhura
- Schutzstatus
- Nicht gefährdet
Ruf anhören
Noch keine Aufnahme
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Häufige Fragen
- Ist Pyrrhura devillei (Devillesittich) vom Aussterben bedroht?
- Die Rote Liste der IUCN führt Pyrrhura devillei, im Deutschen Devillesittich genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
- Wo lebt Pyrrhura devillei (Devillesittich)?
- Pyrrhura devillei (Devillesittich) kommt in folgenden Regionen vor: Brasilien und Südamerika.
- Zu welcher Familie gehört Pyrrhura devillei (Devillesittich)?
- Pyrrhura devillei (Devillesittich) gehört zur Familie Psittacidae in der Ordnung Psittaciformes.
- Welche Farbe hat Pyrrhura devillei (Devillesittich)?
- Das Gefieder von Pyrrhura devillei (Devillesittich) vereint folgende Farben: Grün und Orange.
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