Rotmaskenastrild
Pytilia hypogrammica
Avilumen-Redaktion ·
Der Rotmaskenastrild, auch Rotgesichtiger Aurora-Astrild genannt, ist eine afrikanische Art aus der Familie der Prachtfinken. Es werden keine Unterarten für diese Art unterschieden. Der Rotmaskenastrild wird gelegentlich in Europa als Ziervogel gehalten. Die Togo-Paradieswitwe ist Brutparasit dieser Art. Gelegentlich wird auch die Langschwanz-Paradieswitwe als Brutparasit dieser Art angegeben.
Der Rotmaskenastrild (Pytilia hypogrammica), auch Rotgesichtiger Aurora-Astrild genannt, ist eine afrikanische Art aus der Familie der Prachtfinken. Es werden keine Unterarten für diese Art unterschieden. Der Rotmaskenastrild wird gelegentlich in Europa als Ziervogel gehalten. Die Togo-Paradieswitwe ist Brutparasit dieser Art. Gelegentlich wird auch die Langschwanz-Paradieswitwe als Brutparasit dieser Art angegeben.
Beschreibung
Rotmaskenastrilde erreichen eine Körperlänge von bis zu elf Zentimeter. Sie gehören damit zu den mittelgroßen Prachtfinkarten. Die rote Gesichtsmaske, die für diese Art namensgebend ist, wird nur von dem ansonsten grau und weiß geschuppt wirkenden Männchen getragen. Die Flügeldecken sind bei den Männchen goldgelb, bei einzelnen Individuen sogar rot. Das Weibchen dagegen ist braun gefärbt. Es hat goldgelbe bis rote Flügeldecken.
Ähnlich wie der Auroraastrild und der Wienerastrild halten sich auch Rotmaskenastrilde überwiegend in Bäumen auf. Sie kommen jedoch gelegentlich zur Nahrungssuche zum Boden. Die Nahrung besteht überwiegend aus Grassamen und Insekten. Die Fortpflanzungszeit des Rotmaskenastrild in Nigeria fällt in die Monate Oktober bis Januar. Das Gelege besteht aus drei bis vier weißschaligen Eiern. Es wird von den Elternvögeln 13 Tage lang bebrütet. Die Nestlingszeit der Jungvögel währt fast drei Wochen.
Das Verbreitungsgebiet der Rotmaksenastrilde ist Westafrika. Ihr Lebensraum hier sind Busch- und Baumsavannen. Der Rotmaskenastrild hat sich mittlerweile jedoch auch menschlichen Siedlungsraum als Lebensraum erschlossen und kommt in Siedlungen, auf Wegen und in Gärten vor.
Haltung
Es ist unklar, wann die ersten Rotmaskenastrilde nach Europa importiert wurden. In Liebhaber-Literatur wurde der Rotmaskenastrild jedoch bereits 1879 erwähnt. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Rotmaskenastrilde gemeinsam mit anderen Streifenastrilden immer wieder nach Europa eingeführt, blieben jedoch insgesamt eine Seltenheit. Heute zählen Rotmaskenastrilde zu den Arten, die regelmäßig und mittlerweile häufig importiert werden, jedoch nur von wenigen Liebhabern regelmäßig nachgezüchtet werden.
Weblink
Pytilia hypogrammica in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am 24. November 2013.
Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0
Wo er lebt
Taxonomie
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Estrildidae
- Gattung
- Pytilia
- Schutzstatus
- Nicht gefährdet
Ruf anhören
Noch keine Aufnahme
Die Illustrationen im Paket






Vorschau mit Wasserzeichen. Das Paket enthält alle 6 Illustrationen in hoher Auflösung, ohne Wasserzeichen.
Haltungsratgeber
Kanarienvögel und Finken: Ratgeber zu Haltung, Futter und Zucht
Haltung von Kanarienvögeln, Zebrafinken, Gouldamadinen und anderen Finken: Ernährung, Flugkäfig, Gesundheit, Gesang und Zucht – alles im Überblick.
Ratgeber lesen →Digitale Editionen
HD-Digitalkunstpaket — Rotmaskenastrild
Digitaler Download: 12 hochauflösende Illustrationen des Rotmaskenastrild (Pytilia hypogrammica), druckfertig. Es handelt sich um eine Datei; es ist kein Tier und kein physisches Produkt enthalten.
KI-Avatar — Rotmaskenastrild
Erzeugen Sie einen Avatar, der Ihr Gesicht mit dem Rotmaskenastrild (Pytilia hypogrammica) verschmilzt. Digitale Lieferung in 8K, ohne Wasserzeichen. Digitales Produkt; es werden keine Tiere verkauft oder vermittelt.
Sofortiger Download. Es werden keine lebenden Vögel verkauft.
Häufige Fragen
- Ist Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild) vom Aussterben bedroht?
- Die Rote Liste der IUCN führt Pytilia hypogrammica, im Deutschen Rotmaskenastrild genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
- Wo lebt Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild)?
- Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild) kommt in folgenden Regionen vor: Afrika und Burkina Faso.
- Zu welcher Familie gehört Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild)?
- Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild) gehört zur Familie Estrildidae in der Ordnung Passeriformes.
- Welche Farbe hat Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild)?
- Das Gefieder von Pytilia hypogrammica (Rotmaskenastrild) vereint folgende Farben: Rot und Gelb.
Mehr aus derselben Familie
Rotkopfastrild
Amadina erythrocephala
Der Rotkopfastrild, auch Rotkopfamadine oder Paradiesamadine genannt, ist eine afrikanische Art aus der Familie der Prachtfinken. Es handelt sich um eine Art, deren Sozialverhalten abhängig ist von ihrem Lebensraum. In ausgesprochenen Trockengebieten ist bei Rotkopfastrilden das Geselligkeitsbedürfnis sehr ausgeprägt und erinnert in vielem an australische Prachtfinkarten.
ab 1,99 $
Bandastrild
Amadina fasciata
Die Bandastrild, auch Bandamadine oder Bandfink genannt, ist eine Prachtfinkenart und gehört innerhalb dieser Familie zu den Arten, die ihr Verbreitungsgebiet in Afrika haben. Sie kommt von Senegal bis ins östliche Äthiopien und Somalia, sowie südlich bis ins nördliche Mosambik, Simbabwe und Botswana vor.
ab 1,99 $
Tüpfelastrild
Amandava amandava
Der Tüpfelastrild, auch Tigerastrild oder Tigerfink, ist eine Art aus der Familie der Prachtfinken. Er ist im Südosten Asiens beheimatet, kommt aber als Gefangenschaftsflüchtling in vielen Teilen der Welt vor.
ab 1,99 $
Olivastrild
Amandava formosa
Der Olivastrild, auch Olivgrüner Astrild, Schönfink oder Grüner Tigerfink genannt, ist eine asiatische Art aus der Familie der Prachtfinken. Sie ist im westlichen Teil Indiens beheimatet. Es werden keine Unterarten für diese Art unterschieden.
ab 1,99 $