Sternelfe
Selasphorus calliope

Die Sternelfe ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Sie brütet im Sommer in Kanada in British Columbia und den nordwestlichen Vereinigten Staaten in Washington, Oregon, Idaho, dem westlichen Montana, West-Utah und Nord- und Ostkalifornien. Zur Überwinterung zieht der Vogel nach Mexiko. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingeschätzt.
Die Sternelfe (Selasphorus calliope) ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Sie brütet im Sommer in Kanada in British Columbia und den nordwestlichen Vereinigten Staaten in Washington, Oregon, Idaho, dem westlichen Montana, West-Utah und Nord- und Ostkalifornien. Zur Überwinterung zieht der Vogel nach Mexiko. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ (least concern) eingeschätzt.
Merkmale
Die Sternelfe wiegt 2 bis 3 Gramm, wird rund 9 Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 11 Zentimetern. Die Kolibriart ist die kleinste bekannte Vogelart in Nordamerika. Die Männchen erkennt man an der roten Kehle, den grünen Flanken, dem weißen Bauch und dem dunklen Schwanz. Bei den Weibchen ist der Schwanz rotbraun, und es fehlt die farbige Kehle. Der Schwanz des Vogels ist auffallend kurz.
Verbreitung und Habitat
Die Sternelfe hat ihre Brutgebiete im Westen Nordamerikas von British Columbia und Alberta in Kanada über die Staaten der USA östlich und westlich der Rocky Mountains bis nach Baja California in Mexiko. Die Überwinterungsgebiete finden sich im westlichen Zentralmexiko. Gelegentlich werden Sternelfen im Winter auch in der Golfküstenregion der USA gesichtet.
Die Sternelfe bevorzugt in der Brutzeit eher kühlere Gebiete in meist montanen Höhen von 1200 m bis zur Waldgrenze in 3000 m bis 4000 m, gerne an Wasserläufen und auch in Sekundärvegetation. Die Nester finden sich in Sträuchern, Nadel- und Laubgehölzen. Im Überwinterungsquartier halten sich Sternelfen in trockeneren Gebieten auf, man sieht sie auch nahe bei Bauernhöfen und Ranches und entlang von Straßenrändern.
Nahrung
Die Nahrung der Sternelfe besteht hauptsächlich aus Blütennektar, Pollen und Insekten.
Fortpflanzung
Nach der Balz und der Begattung wird in einem Baum meist versteckt ein Nest angelegt. Das Weibchen legt gewöhnlich zwei Eier, die zwischen 14 und 16 Tagen bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen werden die Jungen rund 21 bis 28 Tage gefüttert.
Feinde
Die natürlichen Feinde der Sternelfe sind Schlangen, Katzen und Greifvögel.
Unterarten
Bisher sind keine Unterarten bekannt. Die Unterart Selasphorus calliope lowei (Griscom, 1934), die man gelegentlich in der Literatur findet, gilt als Synonym zur Nominatform.
Etymologie und Forschungsgeschichte
John Gould beschrieb die Sternelfe unter dem Namen Trochilus (Calothorax) Calliope. Das Typusexemplar wurde in Mexiko gesammelt. Später schlug sie Gould der neuen Gattung Stellula zu, eine monotypische Gattung, unter der sie sehr lange geführt wurde. Das North American Classification Committee schlug sie schließlich im Jahr 2012 eindeutig der Gattung Selasphorus zu. Dieser Begriff leitet sich von den griechischen Wörtern σέλας sélas für „Glanz, Licht, Flamme“ und -φόρος, φέρω -phorós, phérō für „tragend, tragen“ ab. Das Wort calliope stammt aus der griechischen Mythologie. Kalliope war eine Muse mit feiner Stimme und eine der neun Töchter des Zeus und der Mnemosyne.
Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0
Verbreitung

Taxonomie
- Ordnung
- Apodiformes
- Familie
- Trochilidae
- Gattung
- Selasphorus
- Schutzstatus
- Nicht gefährdet
Ruf anhören
Noch keine Aufnahme
Die Illustrationen im Paket






Vorschau mit Wasserzeichen. Das Paket enthält alle 6 Illustrationen in hoher Auflösung, ohne Wasserzeichen.
Digitale Editionen
HD-Digitalkunstpaket — Sternelfe
Digitaler Download: 12 hochauflösende Illustrationen des Sternelfe (Selasphorus calliope), druckfertig. Es handelt sich um eine Datei; es ist kein Tier und kein physisches Produkt enthalten.
KI-Avatar — Sternelfe
Erzeugen Sie einen Avatar, der Ihr Gesicht mit dem Sternelfe (Selasphorus calliope) verschmilzt. Digitale Lieferung in 8K, ohne Wasserzeichen. Digitales Produkt; es werden keine Tiere verkauft oder vermittelt.
Sofortiger Download. Es werden keine lebenden Vögel verkauft.
Häufige Fragen
- Ist Selasphorus calliope (Sternelfe) vom Aussterben bedroht?
- Die Rote Liste der IUCN führt Selasphorus calliope, im Deutschen Sternelfe genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
- Zu welcher Familie gehört Selasphorus calliope (Sternelfe)?
- Selasphorus calliope (Sternelfe) gehört zur Familie Trochilidae in der Ordnung Apodiformes.
- Welche Farbe hat Selasphorus calliope (Sternelfe)?
- Das Gefieder von Selasphorus calliope (Sternelfe) vereint folgende Farben: Grün und Rosa.
Mehr aus derselben Familie
Smaragdkehlkolibri
Abeillia abeillei
The emerald-chinned hummingbird is a species of hummingbird in the "emeralds", tribe Trochilini of subfamily Trochilinae.
ab 1,99 $
Schwarzohrkolibri
Adelomyia melanogenys
Der Schwarzohrkolibri oder Schwarzohrnymphe ein Vogel aus der Familie der Kolibris (Trochilidae) und die einzige Art der somit monotypischen Gattung Adelomyia. Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst die Länder Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingeschätzt.
ab 1,99 $
Maronenkolibri
Aglaeactis aliciae
Der Maronenkolibri, auch als Purpurrückenkolibri, Purpurflügelkolibri oder Weißbrust-Andenkolibri bezeichnet, ist eine Kolibriart aus der Gattung der Rückstrahlerkolibris. Er ist endemisch im nördlichen Peru. Der Bestand wird von der IUCN als „gefährdet“ (vulnerable) eingeschätzt.
ab 1,99 $
Tropfenbrustkolibri
Aglaeactis castelnaudii
Der Tropfenbrustkolibri, auch Rotbrust-Andenkolibri oder Weißbüschelkolibri, ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art ist endemisch in Peru. Der Bestand wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingeschätzt.
ab 1,99 $