Langschopfturako

Tauraco livingstonii

Avilumen-Redaktion ·

Langschopfturako
Foto: Derek Keats from Johannesburg, South Africa · CC BY 2.0

Der Langschopfturako, auch Livingstoneturako oder Spitzhaubenturako genannt, ist eine Vogelart aus der Gattung der Helmturakos (Tauraco) und gehört zu der Familie der Turakos (Musophagidae).

Der Langschopfturako (Tauraco livingstonii), auch Livingstoneturako oder Spitzhaubenturako genannt, ist eine Vogelart aus der Gattung der Helmturakos (Tauraco) und gehört zu der Familie der Turakos (Musophagidae).

Die Art wurde früher als konspezifisch mit dem Schalowturako (Tauraco schalowi) und dem Helmturako (Tauraco corythaix) angesehen, unterscheidet sich aber im Gefieder, genetisch und in der Stimme.

Das Artepitheton bezieht sich auf den schottischen Missionar David Livingstone (1821–1873).

Vorkommen

Der Langschopfturako kommt in Südostafrika im küstennahen Tiefland vom Süden Tansanias über Mosambik bis Südafrika vor, ebenso im Hochland von Malawi bis Nordmosambik und Simbabwe. Eine isolierte Population existiert in den Bergen im Nordwesten Tansanias bis Burundi.

Der Lebensraum umfasst Waldgebiete in Küstennähe und in den Bergen vom Meeresspiegel bis 2500 m Höhe.

Die Art ist Standvogel.

Beschreibung

Der Langschopfturako ist 40–46 cm groß, das Männchen wiegt zwischen 280 und 380, das Weibchen zwischen 262 und 250 g. Er ist überwiegend grün gefiedert, die lange spitze Haube hat weiße Spitzen, der Schnabel ist hellrot. Im Gesicht findet sich ein kurzer weißer Überaugenstreif, ein kleiner schwarzer Zügelfleck, ein längerer Unteraugenstreif und ein breiter roter Augenring. Die Augen sind braun. Die Flügel sind grün, der Schwanz dunkel grün-blau. Die Oberseite ist – je nach Unterart – grünlich oder bläulich, die Unterseite und die Unterschwanzdecken sind mattschwarz. Die Handschwingen sind hell karminrot mit schwarzen Spitzen. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Jungvögel sind matter gefärbt mit kürzerer Haube und dunklerem Schnabel. Gegenüber dem Helmturako (Tauraco corythaix) ist er am Rücken etwas dunkler, die Haube ist länger und spitzer, auch kommt er in nicht so großen Höhen vor. Gegenüber dem Schalowturako (Tauraco schalowi) ist die Haube runder und vorne weniger spitz, außerdem ist der Schwanz dunkelgrün und nicht blauschwarz.

Geografische Variation

Es werden folgende Unterarten anerkannt:

T. l. reichenowi (G. A. Fischer, 1880), – Tansania bis Mosambik und östliches Südafrika

T. l. cabanisi (Reichenow, 1883), – Küstentiefland in Tansania. Diese Unterart wird von World Bird Names in die Unterart T. l. Reichenowi subsumiert.

T. l. livingstonii Gray, 1864, Nominatform, – Malawi bis Norden Mosambiks und östliches Simbabwe

Stimme

Der Ruf wird als Folge von 10 bis 15 Krächzlauten beschrieben, anfangs leise und kürzer, dann lauter werdend. Dabei wir der Kopf nach vorne gestoßen, der Schnabel leicht geöffnet, Kehle und Brust aufgeblasen und der ganze Körper bewegt sich im Rhythmus. Die Rufe erfolgen aus Baumwipfeln meist am frühen Morgen und in der Abenddämmerung. Meist antworten sich die Vögel.

Lebensweise

Die Art ernährt sich hauptsächlich von Früchten.

Die Brutzeit liegt zwischen Oktober und Dezember in Malawi, zwischen Dezember und Januar und Juni in Mosambik, zwischen September und Februar in Simbabwe.

Das Nest wird sorgfältig aus Stöckchen und Zweigen in 3 bis 10 m Höhe in einem besonders dichten Abschnitt eines Baumes oder Busches gebaut. Das Gelege besteht aus 2 weißen und glattschaligen Eiern, die von beiden Altvögeln über 22 bis 23 Tage bebrütet werden.

Gefährdungssituation

Die Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Tauraco livingstonii
Karte von Netzach · CC BY-SA 4.0

Taxonomie

Gattung
Tauraco
Schutzstatus
Nicht gefährdet

Ruf anhören

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Aquarell
  • Illustration im Stil Historische Tafel: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Tusche
  • Illustration im Stil Öl: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Öl
  • Illustration im Stil Realistisch: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Realistisch
  • Illustration im Stil Buntstift: Langschopfturako (Tauraco livingstonii)
    Buntstift

Illustrationen nach dem Foto von Derek Keats from Johannesburg, South Africa (CC BY 2.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Tauraco livingstonii (Langschopfturako) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Tauraco livingstonii, im Deutschen Langschopfturako genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Tauraco livingstonii (Langschopfturako)?
Tauraco livingstonii (Langschopfturako) kommt in folgenden Regionen vor: Afrika.
Zu welcher Familie gehört Tauraco livingstonii (Langschopfturako)?
Tauraco livingstonii (Langschopfturako) gehört zur Familie Musophagidae in der Ordnung Musophagiformes.
Welche Farbe hat Tauraco livingstonii (Langschopfturako)?
Das Gefieder von Tauraco livingstonii (Langschopfturako) vereint folgende Farben: Grün.

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