Blaukopfsaphir

Hylocharis grayi

Avilumen-Redaktion ·

Blaukopfsaphir
Foto: Mateo.gable · CC BY-SA 4.0

Der Blaukopfsaphir oder manchmal auch Blaukopf-Saphirkolibri ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, das etwa 39.700 Quadratkilometer in den südamerikanischen Ländern Kolumbien und Ecuador umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet eingeschätzt.

Der Blaukopfsaphir (Chrysuronia grayi; Syn: Hylocharis grayi, Trochilus grayi) oder manchmal auch Blaukopf-Saphirkolibri ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, das etwa 39.700 Quadratkilometer in den südamerikanischen Ländern Kolumbien und Ecuador umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (least concern) eingeschätzt.

Merkmale

Der Blaukopfsaphir erreicht eine Körperlänge von etwa 8 bis 9 Zentimetern. Der gerade, korallenrote, spitze Schnabel wird etwa 22 Millimeter lang. Beim Männchen ist der größte Teil des Körpers schimmernd grün. Der gesamte Kopf sowie der Hals glänzen blau. Der leicht gegabelte Schwanz ist dunkelblau gefärbt. Das Weibchen ist auf der Oberseite grün schimmernd; seine Unterseite ist weiß mit grünen Flecken an Hals und Brust. Der schwarze Schwanz weist weiße Sprenkel auf.

Verbreitung und Lebensraum

Der Kolibri beschränkt sich auf ein lokales Gebiet. Im trockeneren Landesinneren sieht man ihn vorzugsweise im Gestrüpp oder in lichteren Wäldern. Der Vogel kommt normalerweise in Höhen bis 2000 Meter vor. Seine Heimat ist unter anderem in der Gegend um Cali und Buga.

Verhalten

Der Blaukopfsaphir ernährt sich von Blütennektar an Blütenpflanzen verschiedener Höhenlagen. Man kann ihn auch in blühenden Baumkronen zusammen mit anderen Vögeln beobachten. Sein Verhalten ist beachtlich aggressiv.

Unterarten

Bisher sind keine Unterarten bekannt. Früher zählte man den Humboldtsaphirkolibri (Chrysuronia humboldtii) als Unterart zu Hylocharis grayi. Mittlerweile wird er als eigene Art anerkannt. Die Art gilt als monotypisch.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Jules Bourcier und Adolphe Delattre beschrieben den Kolibri ursprünglich unter dem Namen Trochilus Grayi. Die Art wurde erstmals in Popayán (Kolumbien) entdeckt. Erst später wurde er der Gattung Hylocharis Boie, 1831 zugeordnet.

Das Wort Hylocharis setzt sich aus den griechischen Worten »hyle« für »Waldlandschaft« und »charis« für »Anmut, Schönheit« zusammen. Das Artepitheton grayi wurde zu Ehren von John Edward Gray (1800–1875) vergeben.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Hylocharis grayi
Karte von Cephas · CC BY-SA 3.0

Taxonomie

Gattung
Hylocharis
Schutzstatus
Nicht beurteilt

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Blaukopfsaphir (Hylocharis grayi)
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  • Illustration im Stil Historische Tafel: Blaukopfsaphir (Hylocharis grayi)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Blaukopfsaphir (Hylocharis grayi)
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  • Illustration im Stil Öl: Blaukopfsaphir (Hylocharis grayi)
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  • Illustration im Stil Buntstift: Blaukopfsaphir (Hylocharis grayi)
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Illustrationen nach dem Foto von Mateo.gable (CC BY-SA 4.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Hylocharis grayi (Blaukopfsaphir) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Hylocharis grayi, im Deutschen Blaukopfsaphir genannt, in der Kategorie „Nicht beurteilt“. „Nicht beurteilt“ bedeutet, dass die IUCN diese Art noch nicht geprüft hat.
Zu welcher Familie gehört Hylocharis grayi (Blaukopfsaphir)?
Hylocharis grayi (Blaukopfsaphir) gehört zur Familie Trochilidae in der Ordnung Apodiformes.
Welche Farbe hat Hylocharis grayi (Blaukopfsaphir)?
Das Gefieder von Hylocharis grayi (Blaukopfsaphir) vereint folgende Farben: Blau und Grün.

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