Rotmaskensittich

Psittacara mitratus

Rotmaskensittich
Foto: Melvin Toul · CC BY-SA 4.0

Der Rotmaskensittich, Syn. Aratinga mitrata; Conurus mitratus, ist eine Papageienart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) aus der Gattung Psittacara.

Der Rotmaskensittich (Psittacara mitratus), Syn. Aratinga mitrata; Conurus mitratus, ist eine Papageienart aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) aus der Gattung Psittacara.

Der Vogel kommt in Argentinien, Bolivien und Peru vor, eingeführt auch in Uruguay.

Die Art wurde früher in die Gattung Aratinga gestellt, aufgrund molekulargenetischer Studien ab dem Jahre 2013 der Gattung Psittacara zugeordnet.

Der Lebensraum umfasst in den nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes feuchteren Bergwald, während in trockeneren Waldgebieten statt des Rotmaskensittichs der Kolumbiensittich (Psittacara wagleri) vorkommt. Wo dieser fehlt wie weiter südlich, ist der Rostmaskensittich nicht mehr auf feuchtere Wälder beschränkt. Neben Bergwald werden auch Waldränder, Mischwald, Sekundärwald von 1000 bis 3400, in Peru bis 4000 m Höhe besiedelt.

Der Artzusatz kommt von altgriechisch μίτρα mítra, deutsch ‚Stirnbinde‘.

Merkmale

Die Art ist 31–38 cm groß und wiegt 219–275 g, ein großer überwiegend grüner Sittich mit flächig Rot am Kopf, vor dem Auge, und fleckig am Nacken, der Brust und der Unterseite sowie an den Beinen. Die Stirn ist purpurrot. Der Augenring ist weißlich. Die Schulterfedern sind nicht rot, sondern grün. Die Oberseite ist etwas bläulich grün, dunkler auf den Flügeln und der Schwanzoberseite. Die Unterseite heller grün, zum Bauch hin heller werdend. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.

Die Iris ist dunkel, der Schnabel ist gelb bis orangefarben, die Beine sind rosa mit roten Flecken.

Jungvögel sind nur an der Stirn rot.

Die Art ähnelt dem Kordillerensittich (Psittacara frontatus) sehr, hat aber eine purpurfarbene Stirn und rote Flecken auf den Wangen und Ohrdecken, am Flügelbug kein oder nur wenig Rot.

Gegenüber dem Pavuasittich (Psittacara leucophthalmus) unterscheidet sich die Art durch die rote Stirn und die roten Federn am Bein.

Geografische Variation

Die Taxonomie ist bislang nicht eindeutig.

Es werden folgende Unterarten anerkannt:

P. m. chlorogenys (Arndt, 2006), – östliche Anden, Nordperu von 1200 bis 2900 m, rotes Stirnband reicht bis zu den Augen und Zügeln, schmaler roter Federring ums Auge nicht geschlossen, nicht über dem Auge, Scheitel gern mit einem Hauch von Blau, Beine mit roten Markierungen

P. m. mitratus (Tschudi, 1844), Nominatform, – Anden von Zentralperu bis Bolivien und Nordwestargentinien

Als Farbvarianten mit umfasst werden Hockingsittich (P. m. hockingi) (Arndt, 2006) (Aratinga hockingi). & Chapmansittich (P. m. alticola) (Chapman, 1921)

P. m. tucumanus (Arndt, 2006) (Aratinga mitrata tucumana), – Tucumán und Provinz Córdoba, Argentinien

infrage gestellt als abgrenzbare Unterart von F. L. Agnolin 2009 und von Handbook of the Birds of the World und BirdLife International nicht als Unterart anerkannt.

P. m. alticola, – Anden im Südosten Perus (Cusco) wird von Avibase, Birds of the World, der American Ornithological Society und der Clements Checklist of Birds of the World als Unterart anerkannt.

Die vorgeschlagene Unterart P. m. hockingi wird nicht allgemein anerkannt.

Stimme

Die Lautäußerungen werden als quietschende Laut und nasal klagendes Kreischen beschrieben, besonders im Fliegen.

Lebensweise

Die Art wandert nach der Brutzeit umher auf der Suche nach Nahrung. Diese besteht hauptsächlich aus reifendem Beerenobst, Früchten der Platanen, Myoporus laetum oder Blüten von Eukalypten.

Die Brutzeit liegt im Dezember in Argentinien. Das Nest wird in Baumhöhlen, auch an Klippen angelegt. Das Gelege besteht aus 2 bis 3 Eiern.

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als „nicht gefährdet“ (Least Concern).

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Verbreitung

Verbreitungskarte von Psittacara mitratus
Karte von Cephas · CC BY-SA 4.0

Taxonomie

Gattung
Psittacara
Schutzstatus
Nicht gefährdet

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Die Illustrationen im Paket

Rotmaskensittich, Aquarell
Aquarell
Rotmaskensittich, Historische Tafel
Historische Tafel
Rotmaskensittich, Tusche
Tusche
Rotmaskensittich, Öl
Öl
Rotmaskensittich, Realistisch
Realistisch
Rotmaskensittich, Buntstift
Buntstift

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Häufige Fragen

Ist Psittacara mitratus (Rotmaskensittich) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Psittacara mitratus, im Deutschen Rotmaskensittich genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Psittacara mitratus (Rotmaskensittich)?
Psittacara mitratus (Rotmaskensittich) kommt in folgenden Regionen vor: Südamerika.
Zu welcher Familie gehört Psittacara mitratus (Rotmaskensittich)?
Psittacara mitratus (Rotmaskensittich) gehört zur Familie Psittacidae in der Ordnung Psittaciformes.
Welche Farbe hat Psittacara mitratus (Rotmaskensittich)?
Das Gefieder von Psittacara mitratus (Rotmaskensittich) vereint folgende Farben: Grün und Rot.

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