Blauwangenspint

Merops persicus

Avilumen-Redaktion ·

Blauwangenspint
Foto: El Golli Mohamed · CC BY-SA 4.0

Der Blauwangenspint ist ein Vogel aus der Gattung (Merops) und der Familie der Bienenfresser (Meropidae). Er kommt in Nordafrika und in Süd- und Vorderasien vor.

Der Blauwangenspint (Merops persicus) ist ein Vogel aus der Gattung (Merops) und der Familie der Bienenfresser (Meropidae). Er kommt in Nordafrika und in Süd- und Vorderasien vor.

Aussehen

Der Blauwangenspint ist auf der Unterseite des Rumpfes grün, seine Kehle ist leuchtend rostfarben. Die Oberseite und die Flügel sind dunkel- und olivgrün irisierend, wie auch der Scheitel. Der Bereich um den Schnabelansatz ist hellgelb. Eine breite schwarze Augenbinde zieht sich vom Schnabelansatz bis kurz vor den Nacken. Der Überaugenstreif ist weiß, die Wangen sind blass blau. Der Schwanz ist auf der Unterseite grau, die mittleren Schwanzfedern haben stark verlängerte Federschäfte, die als spitze Fortsätze etwa ein Drittel der Schwanzlänge ausmachen. Die Unterschwanzdecken sind blass hellgrün. Die Beine sind dunkel und die Iris ist rotbraun.

Verwechslungsmöglichkeiten

Hoch am Himmel ziehende Zugvögel können mit dem Europäischen Bienenfresser verwechselt werden, in Afrika mit dem Madagaskarspint und in Nordwestindien mit dem Blauschwanzspint.

Lebensraum und Verbreitung

Als Vogel des Wüstenrandes brütet der Blauwangenspint an sandigen oder mit Kies bedeckten Flüssen und überwintert in buschigem Grasland und in kultiviertem, offenem Waldland. Er ist selten fern von Wasser und im Allgemeinen unterhalb einer Höhe von 1500 Metern anzutreffen.

Er kommt von Marokko und Algerien über die Türkei und den Norden Kasachstans bis in den Süden von Nordwestindien vor.

Stimme

Der Ruf des Blauwangenspints ist dem des Europäischen Bienenfressers sehr ähnlich und besteht aus einem rollenden „diririp“. Der Alarmruf ist ein scharfes „dik-dik-dik“.

Unterarten

Es sind zwei Unterarten bekannt:

M. p. persicus Pallas, 1773 – brütet vom Nildelta bis nach Rajasthan und nördlich bis zum Balchaschsee; überwintert in Ost- und Südafrika. Die Oberseite ist grasgrün.

M. p. chysocercus Cabanis & Heine 1860 – brütet am Rand der westlichen Sahara und überwintert in Westafrika. Die Oberseite ist goldgrün. Insgesamt etwas kleiner als M. p. persicus.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Taxonomie

Familie
Meropidae
Gattung
Merops
Schutzstatus
Nicht gefährdet

Ruf anhören

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Blauwangenspint (Merops persicus)
    Aquarell
  • Illustration im Stil Historische Tafel: Blauwangenspint (Merops persicus)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Blauwangenspint (Merops persicus)
    Tusche
  • Illustration im Stil Öl: Blauwangenspint (Merops persicus)
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  • Illustration im Stil Realistisch: Blauwangenspint (Merops persicus)
    Realistisch
  • Illustration im Stil Buntstift: Blauwangenspint (Merops persicus)
    Buntstift

Illustrationen nach dem Foto von El Golli Mohamed (CC BY-SA 4.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Merops persicus (Blauwangenspint) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Merops persicus, im Deutschen Blauwangenspint genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Merops persicus (Blauwangenspint)?
Merops persicus (Blauwangenspint) kommt in folgenden Regionen vor: Afrika.
Zu welcher Familie gehört Merops persicus (Blauwangenspint)?
Merops persicus (Blauwangenspint) gehört zur Familie Meropidae in der Ordnung Coraciiformes.
Welche Farbe hat Merops persicus (Blauwangenspint)?
Das Gefieder von Merops persicus (Blauwangenspint) vereint folgende Farben: Grün und Blau.

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