Madagaskarspint

Merops superciliosus

Avilumen-Redaktion ·

Madagaskarspint
Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0

Der Madagaskarspint ist ein Vogel aus der Familie der Bienenfresser (Meropidae).

Der Madagaskarspint (Merops superciliosus) ist ein Vogel aus der Familie der Bienenfresser (Meropidae).

Er kommt in Madagaskar und in Subsahara-Afrika in Äthiopien, Angola, Botswana, Burundi, auf den Komoren, in der Demokratischen Republik Kongo, in Dschibuti, Eritrea, Kenia, Malawi, Mosambik, Namibia, Ruanda, Somalia, im Südsudan, im Sudan, in Tansania, Uganda, Sambia sowie in Simbabwe vor.

Das Verbreitungsgebiet umfasst baumbestandene Flächen in Gewässernähe und offene Flächen bis 1500 m Höhe, bevorzugt in Wassernähe, kleine küstennahe Inseln, Mangrovenwälder, Gärten in Stadträndern oder Sumpfgebiete.

Die Art ist ein Standvogel in Madagaskar und vermutlich auch auf den Komoren. In Afrika ist sie in Somalia Standvogel, in Kenia und in Mosambik Winterbesucher, kommt zum Brüten nach Angola und Namibia zwischen September und Juni.

Das Artepitheton kommt von lateinisch supercilium ‚Augenbraue‘.

Beschreibung

Der Madagaskarspint ist 24–31 cm groß (+ zentrale Schwanzfedern von bis zu 7 cm) und wiegt zwischen 38 und 48 g. Das Gefieder ist olivgrün mit dunkel Olivbraun an Stirn und Scheitel, der Überaugenstreif ist weiß ohne angrenzendes Blau, die Maske schwarz mit breitem weißem Wangenstreif. Das Kinn ist gelblich-weiß, die Kehle rotbraun. Die Iris ist dunkelrot.

Er ist weniger farbig und etwas kleiner als der Blauwangenspint (M. persicus) und unterscheidet sich durch das oliv-grüne und nicht grasgrüne Gefieder, durch den dunklen olivbraunen Scheitel, den breiteren ziegelroten Kehlfleck, durch die weiß begrenzte schwarze Maske und die weiße Schnabelbasis. Zudem ist das Kinn weißlich, nicht gelb. Vom Blauschwanzspint (Merops philippinus) unterscheidet er sich wiederum durch den grünen Rumpf und Schwanz, die weiß abgesetzte Maske und die Scheitelfarbe und gegenüber dem Bienenfresser (M. apiaster) durch das fehlende Gelb an der Kehle.

Beim Weibchen sind die zentralen Schwanzfedern deutlich kürzer, Jungvögel sind blasser und denen des Blauschwanzspintes sehr ähnlich, noch ohne typische Kopfzeichnung und ohne verlängerte zentrale Schwanzfedern.

Stimme

Der Ruf des Männchens wird als rollendes, zweisilbiges „pr-reee...pr-reee…“ beschrieben oder als hochtoniges „pit-ilup“, mitunter dazwischen „pup...pup..“ Rufe, insgesamt dem Blauwangenspint (M. persicus) ähnlich, aber höher.

Geografische Variation

Es werden folgende Unterarten anerkannt:

M. s. superciliosus Linnaeus, 1766, Nominatform – Ostafrika, Madagaskar und die Komoren

M. s. alternans Clancey, 1971, – Westangola und Nordwestnamibia, mit heller grünem Gefieder, häufig auch grünem Scheitel, Kinn und Wangen sind weißer.

Lebensweise

Die Nahrung dürfte der des Blauwangenspintes (M. persicus) und des Blauschwanzspintes (Merops philippinus) entsprechen, welche Insekten im Flug fangen (Bienen, Wespen und Libellen).

Die Brutzeit liegt zwischen September und November in Madagaskar, im November auf den Komoren, zwischen September und Dezember in Namibia, Simbabwe und Mosambik, zwischen Mai und August in Tansania und im April/Mai und November/Dezember in Kenia, Äthiopien und Somalia.

Die Bruthöhlen werden einzeln oder in kleinen Kolonien, auch bis zu Hunderten, an Ufern, auch in Erdwällen oder im sandigen Untergrund gegraben. Das Gelege besteht aus 4–6 Eiern.

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern) und der Populationstrend Stand 2016 als stabil.

Text übernommen aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Wo er lebt

Gefiederfarben

Taxonomie

Familie
Meropidae
Gattung
Merops
Schutzstatus
Nicht gefährdet

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Illustrationsgalerie

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  • Illustration im Stil Aquarell: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
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  • Illustration im Stil Historische Tafel: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
    Historische Tafel
  • Illustration im Stil Tusche: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
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  • Illustration im Stil Öl: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
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  • Illustration im Stil Realistisch: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
    Realistisch
  • Illustration im Stil Buntstift: Madagaskarspint (Merops superciliosus)
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Illustrationen nach dem Foto von Diego Delso (CC BY-SA 4.0), Wikimedia Commons.

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Häufige Fragen

Ist Merops superciliosus (Madagaskarspint) vom Aussterben bedroht?
Die Rote Liste der IUCN führt Merops superciliosus, im Deutschen Madagaskarspint genannt, in der Kategorie „Nicht gefährdet“. „Nicht gefährdet“ bedeutet, dass derzeit keine Bedrohung besteht.
Wo lebt Merops superciliosus (Madagaskarspint)?
Merops superciliosus (Madagaskarspint) kommt in folgenden Regionen vor: Afrika.
Zu welcher Familie gehört Merops superciliosus (Madagaskarspint)?
Merops superciliosus (Madagaskarspint) gehört zur Familie Meropidae in der Ordnung Coraciiformes.
Welche Farbe hat Merops superciliosus (Madagaskarspint)?
Das Gefieder von Merops superciliosus (Madagaskarspint) vereint folgende Farben: Grün und Braun.

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